Donnerstag, 7. Januar 2010

السنة الجديدة المبتهجة - Frohes neues Jahr!


gemeinsames Mädels-Richten auf unserem Zimmer...


und voilá - das Ergebnis :)


die Zivis in der Cafeteria


Lukas & Martin :)


Seli, Mimi, Katrin und Kerstin ♥


um Mitternacht auf der Dachterasse


Johannes & Martin


später bei Tony


der Gastgeber - Mr Katanasho :)

Samstag, 12. Dezember 2009

In "The heart of Jenin"







An meinem letzten freien Tag habe ich mich mit Johannes auf den Weg in die nördliche Westbank gemacht mit dem Ziel Jenin. Während der zweiten Intifada erlangte die Stadt traurige Berühmtheit als "suicide-bomber-capital", da sie Ausgangspunkt für die meisten Selbstmordattentäter war. Das ist auch heute noch erschreckend deutlich zu sehen: die Stadt ist zugepflastert mit Märtyrer-Plakaten und Denkmälern und anti-israelischem Graffiti. Viel zu sehen gibt es in Jenin sonst eigentlich nicht. Einigen dürfte die Stadt durch die Dokumentation "The heart of Jenin" ein Begriff sein. Ich finde ein absolut sehenswerter Film, in dem sich eine Familie aus Jenin dazu entscheidet, die Organe ihres von israelischen Soldaten getöteten Sohnes an israelische Familien zu spenden.

Freitag, 4. Dezember 2009

Old City.






Kurzer Spaziergang mit Katrin durch kleine Gassen im arabische Viertel und keinen Touristen außer uns.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Ramallah.













Nachdem es gestern aufgrund von "Ich kann mich nicht überwinden" nicht geklappt hat, sind Tina, Seli und ich dann heute nach dem Mittagessen mit dem Bus nach Ramallah gefahren. Tina mit frisch gefärbten Haaren und Seli mit eher weniger blickdichter Strumpfhose ("Oh my god....." :D). Bisschen shoppen, bisschen rumlaufen, bisschen was im Stars & Bucks trinken und natürlich Arafats Grab anschauen - das war Ramallah. Heute Morgen hatten wir für unseren kleinen Spaziergang zum Tempelberg schon wieder zu wenig Zeit, eigentlich hat es nur für schöne Fotos von der al-Aqsa-Moschee gereicht. Naja zum Glück ist er ja fast um die Ecke :)

Samstag, 28. November 2009

Nachtspaziergang.











Nach einer anstrengend "Specials" Schicht haben Kerstin, Katrin und ich noch einen Spaziergang durch die Altstadt gemacht - zuerst Richtung "Jakob's Pizza" (Stammlokal von Katrin) und weiter zur Klagemauer.

Samstag, 21. November 2009

Der "Terrorabwehrzaun"








Die israelischen Sperranlagen ziehen sich mittlerweile fast 800 Kilometer durch die Westbank, um dieses Gebiet von israelischem Gebiet zu trennen und so die Zahl der Terroranschläge zu reduzieren. Der Großteil der Anlage besteht aus Metallzaun mit Stacheldraht, Gräben, Bewegungsmeldern und auf beiden Seiten des Zauns miitärisches Sperrgebiet. In Gebieten um Jerusalem herum, wo dieses Sperrgebiet aus Platzgründen nicht eingehalten werden kann, steht eine bis zu acht Meter hohe Betonmauer, die teilweise auch von palästinensischen Arbeitern errichtet wurde. Viele Palästinenser verlieren durch abgetrennte Felder und Privatbesitz ihre Lebensgrundlage.
Auf den Bildern einige Eindrücke aus Beit Jala einige Kilometer außerhalb von Jerusalem.
In diesem Sinne: "Make Love Not Wall" - eines der vielen Grafitti...

Mittwoch, 18. November 2009

Am tiefsten Punkt der Erde.








Nachdem wir schöne Tage bei Deans Familie verbracht haben und die Gegend an der westlichen Mittelmeerküste angeschaut haben, sind wir früh am Dienstagmorgen an der jordanischen Grenze entlang Richtung Totes Meer gefahren, was mit knapp 400 Meter unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt der Welt ist. An einer Tankstelle waren Kamele an Palmen angebunden, als ich hin bin um Foto zu machen, kamen natürlich sofort die Besitzer angelaufen, die hofften ein zusätzliches Geschäft zu machen. Das gelang ihnen dann auch - Für umgerechnet etwa 4 Euro durfte ich eine Runde über den Parkplatz reiten :) Eigentlich war die Route in den Süden über Jenin, also durch palästinensisches Gebiet geplant, Deans Vater hat uns aber -"No no it's not safe"- davon abgeraten mit einem israelischen Mietwagen da durch zu fahren... Im Toten Meer schwimmen, bzw liegen, wirklich schwimmen muss man ja nicht, war wieder sehr lustig :) Im Hostel in der Oase Ein Gedi haben wir eine eher unbequeme Nacht auf harten Matratzen verbracht und sind morgens ins Naturreservat gewandert, wo man in kleinen Lagunen unter Wasserfällen wunderschön baden kann - "A short trip to paradise" wie Seli es kürzlich auf ihrem Blog genannt hat!

Heute (Mittwoch Mittag) sind wir in Jerusalem sehr herzlich von Seli und Tina im Österreichischen Hospiz empfangen worden, wo ich ab Samstag auch arbeiten werde. Bis dahin werde ich allerdings streng als Gast behandelt, darf weder mein Zimmer schon beziehen oder wenigstens selbst mein Gepäck dort unterbringen, noch mich dort aufhalten. Jaja, katholische Ordnung und Disziplin ;-) Seli und Tina konnten wenigstens erkämpfen meinen Koffer dort hinzubringen.

Das wars für heute, ich versuch mich dann mal noch am Bilder hochladen ;-)