Samstag, 12. Dezember 2009

In "The heart of Jenin"







An meinem letzten freien Tag habe ich mich mit Johannes auf den Weg in die nördliche Westbank gemacht mit dem Ziel Jenin. Während der zweiten Intifada erlangte die Stadt traurige Berühmtheit als "suicide-bomber-capital", da sie Ausgangspunkt für die meisten Selbstmordattentäter war. Das ist auch heute noch erschreckend deutlich zu sehen: die Stadt ist zugepflastert mit Märtyrer-Plakaten und Denkmälern und anti-israelischem Graffiti. Viel zu sehen gibt es in Jenin sonst eigentlich nicht. Einigen dürfte die Stadt durch die Dokumentation "The heart of Jenin" ein Begriff sein. Ich finde ein absolut sehenswerter Film, in dem sich eine Familie aus Jenin dazu entscheidet, die Organe ihres von israelischen Soldaten getöteten Sohnes an israelische Familien zu spenden.

Freitag, 4. Dezember 2009

Old City.






Kurzer Spaziergang mit Katrin durch kleine Gassen im arabische Viertel und keinen Touristen außer uns.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Ramallah.













Nachdem es gestern aufgrund von "Ich kann mich nicht überwinden" nicht geklappt hat, sind Tina, Seli und ich dann heute nach dem Mittagessen mit dem Bus nach Ramallah gefahren. Tina mit frisch gefärbten Haaren und Seli mit eher weniger blickdichter Strumpfhose ("Oh my god....." :D). Bisschen shoppen, bisschen rumlaufen, bisschen was im Stars & Bucks trinken und natürlich Arafats Grab anschauen - das war Ramallah. Heute Morgen hatten wir für unseren kleinen Spaziergang zum Tempelberg schon wieder zu wenig Zeit, eigentlich hat es nur für schöne Fotos von der al-Aqsa-Moschee gereicht. Naja zum Glück ist er ja fast um die Ecke :)